Open House dreier Unternehmen der Graebener Group faszinierte die Kunden
Als einen vollen Erfolg konnte man jetzt das Open House der Graebener Group bezeichnen. An den Standorten Quartier Landeskrone und Quartier Elkersberg hatten die Unternehmen Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG, die Reika GmbH & Co. KG sowie die H. Kleinknecht GmbH & Co. KG ihre Pforten geöffnet, um den Gästen ihre neuesten Entwicklungen vorzustellen. Darüber hinaus stellte Reika das neue Vorführ- und Anarbeitungszentrum vor.
In dieser in unmittelbarer Autobahnnähe gelegenen hochmodernen Halle können sich Kunden von der Qualität der Reika-Maschinen im laufenden Betrieb überzeugen. Der laufende Betrieb gewinnt umso mehr an Bedeutung, als Reika gemeinsam mit ihren Kunden vor allem auf den Maschinen der RingSaw®-Serie hier auch Werkzeuge testet und weiterentwickelt. Geschäftsführer Hans-Jörg Braun ist „überzeugt, dass wir so am besten erfahren, mit welchem Werkzeug der Kunde für sein jeweiliges Material die besten Ergebnisse erzielt“. Der Kunde liefere das Material und blockiere so für Testverfahren keine Maschine in dessen Fertigung. „Zum anderen können wir den Kunden so natürlich am besten von den herausragenden Qualitäten unserer RingSaw®-Technologie überzeugen.“
Das gelang bereits im Rahmen der Tage der offenen Tür. Obwohl sie die RingSaw® bereits kannten, staunten nicht wenige Kunden über die Qualitäten der Maschinenlinie zum Abstechen von Rohren, Profilen und Stangen an verschiedensten Applikationen während des Trennens von Rohren und Stangen: Der Schnitt ist nahezu frei von Grat, die Werkzeugkosten werden bei schnellerer Leistung im Vergleich mit herkömmlichen Hartmetallsägen deutlich reduziert. Hans-Jörg Braun: „Das ist der Vorteil unseres Vorführzentrums: Hier können sich die Kunden hautnah von den Qualitäten unserer Maschinen überzeugen – und das unter den verschiedensten Bedingungen mit den unterschiedlichsten Materialien.“
Während Reika die jahrzehntelange Expertise im Trennen und der Bearbeitung von Präzisionsrohren vorführte, zeigte Gräbener Maschinentechnik im Quartier Landeskrone ihr Können in ganz anderen Dimensionen. Die beiden 4-Walzen-Biegemaschinen, die dort montiert wurden und kurz vor der Auslieferung an einen Hersteller von Offshore-Monopiles standen, biegen Bleche mit Wanddicken von bis zu 150 mm zu Rohrschüssen mit einem Durchmesser bis zu 10 m. Diese beiden Maschinen mitsamt ihrem voll verstellbaren Blechhandlingsystem sind das Modernste, was man im Bereich der Walzen-Biegemaschinen bekommen kann, um sowohl Konen als auch zylindrische Schüsse sämtlich benötigter Blechdicken möglichst automatisiert biegen zu können.
Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür durch die Firma Kleinknecht. Kleinknecht hat im Quartier Landeskrone ihre mechanischen Kompetenzen konzentriert. Hier fertigt Kleinknecht Prüfstände für (Doppelkupplungs-)Getriebe, Komponenten, Elektro- und Hybridmotoren sowie Walzentexturiermaschinen (EDT) für namhafte Kunden in aller Welt.

  

 

 

 

Richtmaschinen sind der Renner

Kunden orderten vier weitere Linien der Reika GmbH & Co. KG

Der Erfolg reißt nicht ab: Erst in der Frühjahrs-Ausgabe der Graebener Group „Update“ konnte vermeldet werden, dass die Reika GmbH & Co. KG mit dem Bau diverser Durchlaufrichtmaschinen für Rohre beauftragt worden ist. Nun konnte das Hagener Unternehmen innerhalb der vergangenen sechs Monate seinen Auftragsbestand um vier weitere 10-Rollen-Richtmaschinen erweitern. Die erste wurde bereits Anfang Oktober nach Russland ausgeliefert, eine zweite wird ebenfalls dorthin überführt. Die dritte wird für den französischen Markt gebaut, die vierte für den chinesischen. Alle vier Maschinen werden an namhafte Rohrhersteller geliefert, wo sie Maschinen anderer Hersteller ersetzen.

 

Warum die Richtmaschinen derzeit Hochkonjunktur haben, erklärt Reika-Verkaufsleiter Andreas Zimball: „Länder wie Frankreich und China investieren in Atomenergie. Die dort eingesetzten Duplex-Edelstahlrohre für Wärmetauscher müssen von einer hohen Präzision sein.“ Denn die aus Edelstahl gefertigten Rohre sind bis zu 30 m lang und verfügen gleichzeitig nur über einen Durchmesser von in der Regel bis zu 25 mm. Um die gewünschten hohe Qualitätsanforderungen bei diesen hochempfindlichen Rohren bieten zu können, ist auch bei den Maschinen äußerste Präzision gefragt, die durch entsprechende technische Features sichergestellt wird. „Präzision bieten im Übrigen ausnahmslos alle Maschinen aus dem Hause Reika“, garantiert Zimball.

 

Die Rollen-Richtmaschinen aus Hagen wissen mit robusten, verwindungssteifen und vibrationshemmenden Stahlrahmenkonstruktionen, materialschonenden Ein- und Auslaufrinnen, Einzelantrieben zur Kompensation des Rollenverschleißes zu überzeugen. Die Bauweise ist vollständig geschlossen und kompakt gehalten, um den Anforderungen des Marktes an die Lärmbestimmungen und den Umweltschutz gerecht zu werden. Zudem wählte Reika für seine Richtmaschinen Rollen mit großen Durchmessern, um einen verschleißarmen Betrieb zu garantieren. Die wartungsfreien Rollenträger werden zentral geklemmt, so dass die präzise und spielfreie Winkel- und Höhenverstellung sichergestellt ist. Auch an eine optimale Wartung und Bedienung dachte das Unternehmen der Graebener Group: Der Zugang in das Innere der Maschine ist bauartbedingt frei zugänglich, ohne Störkontur gestaltet.

 

Nach Überzeugung von Reika und auch nach Ansicht der Kunden eliminiert das so konzipierte Maschinendesign – selbstverständlich konstruiert mit neuesten 3D-CAD-Systemen unter Einbeziehung von FEM-Simulationen – die Schwachstellen von Wettbewerbsprodukten. Beispielsweise sind die Verstell- und Führungskomponenten komplett vor Zunder, Schmutz und Wasser geschützt, um Korrosion und übermäßigen Verschleiß zu vermeiden. Überdies überzeugt die Kunden, dass die Maschinen mit einer automatischen, selbstlernenden, netzwerkfähigen CNC-Steuerung ausgestattet sind, die einen optimalen Bedienungskomfort gewährleisten und die Rüstzeiten deutlich reduzieren.

 

Überhaupt geht Reika auf die Wünsche und die Bedürfnisse der Kunden ein. Zimball: „Schließlich haben sämtliche unserer Richtmaschinen das Ziel, die Kundenanforderungen in Bezug auf präziseste Richtqualität mehr als perfekt zu erfüllen.“ Weshalb sich die Kunden über einen hohen Materialdurchsatz freuen dürfen.

 

„Unsere Maschinen gewährleisten eine hohe Produktivität“, verspricht Zimball. „Besonders die drastisch verbesserte Präzision in der Geradheit der Rohre und die Eliminierung der ungerichteten Rohrenden bieten den Kunden einen unmittelbaren ökonomischen Vorteil, so dass der Return on Investment bereits nach kürzester Zeit erreicht wird.“ Dieses Versprechen gelte für sämtliche Arten von Rohren und Materialien: warmgewalzt, gezogen, kaltgepilgert oder längsnahtgeschweißt, mit niedrigen und hohen Materialfestigkeiten.

 

  

 
   


 

 

Innovationen rund ums Rohr                                                                                                                                                                                                  

 

Reika und Gräbener Maschinentechnik machen im Maschinenbau von sich reden


Mit positiven Schlagzeilen machten jüngst die deutschen Mittelständler Reika und Gräbener Maschinentechnik, vereinigt unter dem Dach der Graebener Group, auf sich aufmerksam. Erstere brachte mit der RingSaw® eine vollständig neue und viel beachtete Maschinenlinie zum Trennen von Rohren, Profilen und Stangen auf den Markt, letztere verbuchten mit der Lieferung von sieben Maschinen an ein Großrohrwerk in Saudi-Arabien einen Großauftrag.

Von sich reden machte die RingSaw® vor allem deswegen, da sie sich bei namhaften Herstellern u.a. von Wälzlagern ausführlichen Tests unterzog. Tests, die die erstaunlichen Einsparpotenziale des Konzepts mit dem Sägekopf, der das feststehende Werkstück umläuft, bestätigten, teils sogar nochmals übertrafen: eine Betriebskostenersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Hartmetall-Sägen zwischen 50 und 80 Prozent bei einer um 30 bis 60 Prozent schnelleren Leistung, so dass sich die Investitionskosten der RingSaw® innerhalb sehr kurzer Zeit amortisieren.
Inzwischen wurden auch Testreihen mit Stabstahl und kleineren (40 mm Durchmesser) wie größeren Rohren (600 mm) gefahren. Das eindrucksvolle Ergebnis: Auch diese Versuche belegten die Einsparpotenziale der RingSaw®. Bei Reika ist man daher nicht zu Unrecht stolz auf die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RingSaw®, die seit ihrer Vorstellung auf der Messe TUBE in Düsseldorf im April 2010 praktisch täglich im Kundeneinsatz ist.
Was jedoch kein Grund ist für Reika, sich auf dem Erfolg der RingSaw® auszuruhen. Das Unternehmen mit Sitz in Hagen (Nordrhein-Westfalen) ist ständig bemüht, die Werkzeugtechnologie der Wirbelfräse auf dem neuesten Stand zu halten. Gleichzeitig werden die Hightech-Werkzeuge permanent weiterentwickelt, um die herausragenden Werte weiter zu optimieren.
Ständige Optimierung ist ebenfalls ein gutes Stichwort für die Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG. Neben den Hydroforming- und Hot-Stamping-Pressen sowie den Plattenfräsen für die Fertigung von Schiffsdecksektionen sind das besonders die Maschinen zur Herstellung längsnahtgeschweißter Großrohre. Ob Fräsmaschinen, Rohrformpressen, 3- und 4-Walzen-Biegemaschinen, Nachbiegepressen, Heftpressen, Endenbearbeitungsmaschinen etc., sämtliche Maschinen werden stets auf den neuesten technischen Stand gebracht, ohne dabei die bekannte Gräbener-Zuverlässigkeit einzubüßen.
So dürfte beispielsweise die jüngste Rohrformpresse, aufgestellt in einem Rohrwerk in Malaysia, zu den schnellsten in der Welt gehören. Mit ihr ermöglichten es die Gräbener-Ingenieure und -Techniker, die reine Biegezeit für ein Rohr auf bis zu drei Minuten zu reduzieren. Werte, die für die Innovation der Produkte aus der Graebener Group sprechen.