Russischer Weltmarktführer profitiert von neuer Reika-Technologie

Reika-Richtmaschine setzt neue Qualitätsmaßstäbe

Ein gutes halbes Jahr ist es etwa her, dass Reika eine weitere 10-Walzen-Richtmaschine an einen Großkunden nach Russland ausgeliefert hat. Heute setzt der Präzisionsgarant des Typs RRM 103 in der Serienfertigung des russischen Global Players längst neue Qualitätsmaßstäbe. Seit dem termingerechten Produktionsstart zu Beginn dieses Jahres sichert die Hochleistungsanlage dem Reika-Großkunden Rohr-Geradheiten von weniger als 0,2 mm/m und dies über die gesamte Rohrlänge. Selbst die Rohrenden der bis zu 12 Meter langen Rohre werden dank einer optimierten Walzenanordnung und -geometrie nahezu vollständig gerade gerichtet. „Genau aus diesem Grund hat sich der Kunde erneut für unsere Richttechnologie entschieden. Denn das ist die Qualität, die ihm im harten Wettbewerb der Präzisionsrohrhersteller den entscheidenden Vorsprung verschafft. Keiner kann es sich heute erlauben, Schrott zu produzieren“, sagt Reika-Geschäftsführer Hans-Jörg Braun.

Die neue 10-Walzen-Richtmaschinengeneration bietet Rohrherstellern zahlreiche Vorteile. Neben den  gerichteten Rohrenden zählen eine selbst lernende Multi-Achs-Steuerung sowie eine intelligente Datenbankanalyse zum Qualitätsstandard der Maschine. So werden etwa Prozesseinstellungen von exakt gerichteten Rohren in einer Datenbank gespeichert, um die hohe Qualität zuverlässig reproduzieren zu können. „Unser Anspruch ist es nicht, einige sehr gute Präzisionsrohre zu richten. Unser Anspruch ist es, dem Kunden über viele Jahre hinweg möglichst alle Rohre in optimaler Qualität zu richten“, erklärt Hans-Jörg Braun.

Reika-Richtmaschinen versprechen lange Lebensdauer

Dementsprechend hat Reika bei der Konstruktion der Richtmaschinen auch darauf geachtet, deren Langlebigkeit zu sichern. Die RRM103 zeichnet sich durch eine äußerst stabile geschlossene Stahlrahmenkonstruktion ohne Säulen aus, die sicherstellt, dass unerwünschte Vibrationen während des Richtprozesses auf ein Minimum reduziert werden. Die enorme Stabilität des Rahmens und der Walzenstühle sichern eine hohe Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand der Richtmaschinen, „Dies ist sicherlich auch gerade für den russischen Markt nicht unerheblich“, so Braun, der die Anforderungen und Einsatzbedingungen in den russischen Werken aus eigener Erfahrung bestens kennt. Die Robustheit der Maschinen und die Präzision der gerichteten Rohre über die gesamte Länge haben sich in Russland sehr schnell herumgesprochen.

Zu den weiteren Vorteilen der Reika-Richtmaschine zählen Einzelantriebe, die eine Verschleißkompensation durch einfaches Kalibrieren ermöglichen. Weiterhin ist eine dynamische Prozeßüberwachung integriert, die jede einzelne Rolle optimal auslastet und den Richtprozeß verbessert. Durch die Einzelregelung und Vermeidung von Reibung zwischen Rohr und Richtrolle wird der Richtrollenverschleiß minimiert. Bei einem führenden deutschen Präzisrohrhersteller, dem der erste Prototyp dieser neuen Richtmaschinengeneration vor 12 Jahren geliefert wurde, sind immer noch die ersten Rollen im Einsatz. Bereits vor dem Richten wird dafür gesorgt, dass Material der Richtrollen und die Rohroberfläche geschont werden. Denn bereits vor dem Richtvorgang wird das Einsatzrohr mit dem Spezialtreiber in die optimale Rotationsbewegung und -geschwindigkeit versetzt. Zudem bietet Reika materialschonende Ein- und Auslaufrinnen. Bei warmgewalzten Rohren wird die Zunderschicht der Rohre während des Richtprozesses über ein Schrägbett und über eine Vibrationsrutsche sicher abgeführt.

Diese zahlreichen Vorteile sichern nicht nur Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Sie sichern auch das Vertrauen der Reika-Kunde. Der russische Präzisionsrohrhersteller hat bereits seit 2012 eine 10-Walzen-Richtmaschine von Reika im Einsatz und kennt den Nutzen. Heute ist die russische Unternehmensgruppe in der komfortablen Lage, Rohrdurchmesser in einem großen Abmessungsbereich mit hochmoderner Reika-Technologie richten zu können – höchst präzise und höchst wirtschaftlich.