Erfolgreiche Inbetriebnahme beim russischen Weltkonzernt TMK

Neue RingSaw® für wärmebehandelte Rohre

Die Herausforderung war groß. Doch der Produktionsstart hat die erwarteten Leistungsdaten sogar übertroffen: Der russische Weltkonzern TMK hat jetzt seine erste Reika RingSaw® planmäßig in Betrieb genommen. Wärmebehandelte Rohre aus hochfestem Stahl werden im größten TMK-Rohrwerk in Volzhsky ab sofort im wirtschaftlichen und hochpräzisen Wirbeltrennverfahren bearbeitet. „Kunde begeistert, Produktionsstart nach Plan: Einen erfolgreicheren Projekt-Abschluss hätten wir uns kaum wünschen können“, sagt Reika-Geschäftsführer Hans-Jörg Braun zufrieden. Auch bei der Einweihung der Gesamtanlage, die vor versammeltem Direktorium der weltweiten TMK Werke stattfand, sah man begeisterte und staunende Gesichter und man sprach über die nächsten Maschinen.

Die Reika-Maschinentechnologie mit dem Sägekopf, der das feststehende Werkstück umläuft, ist für ihre hochpräzise Schnitttechnik inzwischen weltweit bekannt: Denn sie verschafft Weltmarktführern einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. In einem Rohrdurchmesserbereich bis 16" und bei Wanddicken bis 50 mm wird der Schnitt dank des speziellen Schneidprozesses absolut rechtwinklig und nahezu gratfrei. Ein weiterer großer Vorteil der RingSaw® sind die schweren kommaförigen Späne, die während des Schneidprozesses direkt von einem Späneförderer aussortiert werden. Da es keine Magenetisierung gibt, bleiben auch keine Späne am Rohr kleben. All diese Vorteile sparen Zeit und erhöhen die Produktivität, sodass mit der RingSaw® bis zu 100 Rohre pro Stunde bearbeitet werden können.

Reika verfolgt mit der RingSaw®-Technologie seit jeher den Anspruch, höchsten Standards und  individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden. „Die neue Maschine in Volzhsky ist speziell für wärmebehandelte Rohre im Durchmesserbereich von 5-16" konstruiert worden. Die Wandstärken variieren zwischen 6 und 14 mm. Das Material ist wärmebehandelter, hochfester Stahl gemäß API 5CT Standard mit einer Streckgrenze bis zu 1200 N/mm²”, erklärt Reika-Geschäftsführer Hans-Jörg Braun bezüglich der Kundenanforderungen von TMK. 

Kundenrückmeldungen aus den vergangenen sechs Jahren belegen darüber hinaus übereinstimmend, dass mit der RingSaw®-Technologie im Vergleich zu einer herkömmlichen Hartmetallsäge Werkzeugkosteneinsparungen von bis zu 80 Prozent bei Leistungssteigerungen von 30 bis 60 Prozent erzielt werden. „Hohe Werkzeugstandzeiten und kurze Werkzeugwechselzeiten sichern hohe Verfügbarkeiten“, erklärt Braun.

Der russische Weltkonzern TMK ist von der Technologie derart überzeugt, dass zukünftig kein Weg mehr an der RingSaw® vorbeiführt: Sämtliche Fertigungslinien sollen nach und nach mit der neuen Technologie ausgestattet werden. Inzwischen wurde die nächste 16“ Ring Saw bereits von einem anderen großen russischen Rohrhersteller ebenfalls für warmgewalzte und wärmebehandelte Rohre in Auftrag gegeben.