Reika verzeichnet starkes Wachstum im Automobilbereich

Höchste Präzision bei unschlagbar geringen Produktionskosten: Mit dieser Kombination setzt das deutsche Maschinenbauunternehmen Reika immer höhere Maßstäbe beim Trennen von Präzisionsstahlrohren. Die zwei größten deutschen Automobilkonzerne und mehrere Automobilzulieferer profitieren davon gleich mehrfach. Für seine neue Kugelkäfig-Blank-Fertigung sicherte sich jetzt der größte Automobilhersteller eine neue Hochleistungstrennanlage aus Hagen. Vier weitere Reika-Maschinen hat er bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz.  

Die neue Kompaktanlage 224/324 ist eine Maßanfertigung, die Kugelkäfig-Blanks auf das My genau mit einer integrierten Endenbearbeitung herstellt. Sie ist gemäß Kundenwunsch auf zwei spezielle Rohrgrößen zugeschnitten. Die Rohre  können im Wechsel bearbeitet werden – voll automatisch, ohne jeglichen Bedienereingriff. Dank eines automatischen Werkzeugwechslers bei der Endenbearbeitung und eines maßgeschneiderten Spannsystems, das beide Rohrdurchmesser optimal spannt, entfallen zeit- und kostenintensive Umbauzeiten gänzlich.

Neue Motorspindeln sind mit einer intelligenten Prozessüberwachung ausgestattet, so dass wichtige Informationen wie etwa der Werkzeugverschleiß frühzeitig an den Bediener übermittelt werden. „Wir möchten unsere Kunden mehr und mehr in die Lage versetzen, agieren zu können statt reagieren zu müssen. Denn das spart neben Zeit vor allem Geld und sichert einen schnelleren Return on Invest“, erklärt Reika-Geschäftsführer Hans-Jörg Braun.   

Ohnehin sind die Prozesskosten der innovativen Reika-Trennanlagen im Vergleich zu konkurrierenden Verfahren unschlagbar niedrig. Zum einen liegt das am vergleichsweise geringeren Luftverbrauch der Bearbeitungszentren. Während herkömmliche Sägeanlagen auf ein 10-Bar-Netz zurückgreifen müssen, um Sägegries zu entfernen, kommt die Reika-Trenntechnologie mit einem 6-Bar-Netz aus. Da die Präzisionsrohre trocken, ohne Kühlemulsion und ohne jeglichen Sägegries bearbeitet werden, entfällt die Reinigung nach dem Trennprozess. Die Druckluftkosten werden von vielen Fertigern immer noch unterschätzt. In manchen Produktionswerken werden sie auch nicht den einzelnen Verursachern zugeordnet. Anders in der Automobilbranche: Sie spielt eine Vorreiter-Rolle hinsichtlich der Betriebskostenanalyse.

Darüber hinaus sind die Werkzeugkosten beim Abstechen oder Abrollen deutlich geringer als bei einem herkömmlichen Sägeprozess, insbesondere bei Hartmetallsägen. Somit können durchaus Kostenvorteile bei einer dreischichtigen Betriebsweise von bis zu € 280.000,- / Jahr entstehen.
Nicht nur wirtschaftlich, auch technologisch sichern die Reika Hochleistungstrennanlagen den Fertigern entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Kombination aus spanlosem und spanendem Trennen auf einer Maschine ist die Grundlage für maximale Flexibilität bei minimalen Werkzeugkosten. Abrollen, Abstechen und Endenbearbeitung in einer kompakten Maschine vereint: Wer einmal von dieser Effizienz profitiert hat, wird immer wieder darauf zurückgreifen. So auch viele Automobilzulieferer, insbesondere für Stoßdämpfer und Gasdruckfedern.

Noch in diesem Jahr sollen mehrere neue Reika-Anlagen termingerecht mit der Produktion starten.
Weitere Maschinen sind bei den Stammkunden bereits fest eingeplant.